Den Kindern eine Zukunft geben

Herr Prayon (Bürgermeister Remchingen), Herren Wenz, Betz und Beck (Vorstand Trägerverein), Herr Rosenau (Landrat Enzkreis)

Wir freuen uns sehr, dass wir für unser Projekt „Lernen braucht T-Räume“ zwei bekannte Gesichter aus der Region gewinnen konnten, sich für die Bedürfnisse unsere Kinder und Jugendlichen stark zu machen.

Der Pforzheimer Kurier schreibt in seiner Ausgabe vom 17.12.2021 im Bericht zur Präsentation des Projektes: Die Schirmherrschaft für das Projekt übernehmen Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau und Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon. Beide freuen sich, dass die historische Bausubstanz erhalten bleiben soll. Rosenau sagt, das Gebäude sein ein „kulturhistorisches Kleinod“ und die Arbeit am Sperlingshof unheimlich wertvoll. „Es ist gut, so eine Einrichtung bei uns im Kreis zu haben“. Prayon betont: „Die Kinder fühlen sich hier beschützt und behütet.“

100 Jahre Sperlingshof

„Jeder braucht einen Platz in der Welt, einen Ort, an den er gehört, und Menschen, in deren Mitte er Geborgenheit findet.“

(Mirjam Pressler in Nathan und seine Kinder)

Vielleicht beginnt unser Leben an diesem Ort der Geborgenheit, vielleicht müssen wir diesen Ort auch erst finden. Vielleicht gibt es diesen Platz schon, vielleicht muss er aber erst geschaffen werden. An diesem Punkt beginnt die Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Kinderfreundgesellschaft e.V. und die Geschichte des Waisenhauses Sperlingshof. „Armen und verlassenen Kindern“ neben der „guten leiblichen Versorgung auch eine liebevolle christliche Erziehung“ und ein Heim zu bieten war das Ziel der Mitglieder der Kinderfreundgesellschaft bei der Gründung des Waisenhauses 1922. Angesichts der schwierigen Lage nach dem 1. Weltkrieg sicher keine leichte Aufgabe.

Heute blickt der Sperlingshof auf 100 von Fortschritt geprägte Jahre zurück und sieht sich als „ein eigenes kleines Dorf im Herzen der Natur“. Zur Gemeinde Remchingen gehört die Anlage mit sieben Wohnhäusern, einer großen Turnhalle, Verwaltungs- und Schulgebäuden, umrahmt von Spiel- und Sportplätzen und bietet Lebens- und Schutzraum für ca. 60 Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren.

Aber der Sperlingshof hat sich nicht nur räumlich weiterentwickelt, sondern auch konzeptionell durch die Wandlung vom Waisenhaus zum Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrum. Wertschätzung, Respekt und Achtung bestimmen den Alltag im Sperlingshof. Sicherheit und Geborgenheit bilden das Fundament für die Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und den daraus erwachsenden Entwicklungschancen für den Einzelnen und seine Familie. Ich gratuliere herzlich zu 100 Jahren erfolgreicher Investition in die Zukunft unserer Kinder und wünsche Ihnen für die nächsten 100 Jahre viel Kraft und Zuversicht für die weiteren Herausforderungen!

Denn Stillstand ist keine Option für die MitarbeiterInnen, Förderer und UnterstützerInnen des Sperlingshofes. 2022 steht die Renovierung und Erweiterung des geschichtsträchtigen „Alten Sperlingshofs“ an. Ich bin überzeugt, dass Sie mit Ihrem leidenschaftlichen Engagement auch die künftigen Aufgaben hervorragend bewältigen werden. Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

Luca Wilhelm Prayon

Bürgermeister

100 Jahre Sperlingshof

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Der Sperlingshof wird 100 Jahre alt!

Zu diesem stolzen Jubiläum gratuliere ich im Namen des Enzkreises, aber auch persönlich ganz herzlich. Als Schirmherr für das Jubiläumsjahr verbinde ich die Glückwünsche mit einem riesengroßen Dankeschön an alle, die sich in dieser für die Kinder- und Jugendhilfe im Enzkreis so enorm wichtigen Einrichtung engagieren.

Schließlich ist es ihr Verdienst, dass der Sperlingshof in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nie gesellschaftliche Entwicklungen aus den Augen verloren und sich dadurch zu einem „am Puls der Zeit“ arbeitenden und sehr gut vernetzten Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrum „gemausert“ hat.

„Der Jugend gehört die Zukunft“ lautet ein alter Spruch. Ergänzend müsste man sagen: „Die Jugendlichen sind aber heute schon da, möchten gesehen, gefragt, ernst genommen und beteiligt werden.“ Und genau das geschieht auf dem Sperlingshof – in der Schule, aber auch bei zahlreichen maßgeschneiderten, tollen Aktivitäten und Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts.   

Dennoch ist natürlich nichts so gut, dass man es nicht noch besser machen könnte. Und damit meine ich vor allem die räumlichen Rahmenbedingungen des Lebens, Arbeitens und Lernens auf dem Hof. Gerne unterstütze ich daher die Planungen zu Umbau und Sanierung des geschichtsträchtigen Alten Sperlingshofes, um für die Schule mehr Platz zu schaffen. 

Wie Sie alle wissen, braucht man zum Bauen aber natürlich nicht nur die üblichen Baumaterialien, sondern auch „Kohle“, und der Sperlingshof ist bei diesem Großprojekt dringend auf Spenden angewiesen. Ich helfe gern, für die Spendenaktion die Werbetrommel zu rühren, und kann Sie alle nur ermuntern, einen Beitrag zu dieser guten Sache zu leisten. Jeder Euro zählt!

Schön wäre, wenn die Spatzen bald von den Dächern pfeifen, dass wir unser Spendenziel erreicht haben.

Bastian Rosenau

Landrat