Durch die dem Kind/Jugendlichen angemessenen Angebote im Therapieraum und anderen zugänglichen Räumen die therapeutisches Material anbieten, soll der Kontakt zu sich selbst, zu seinem sozialen Feld und seiner Umwelt gefördert und unterstützt werden. Bereits bestehende Kontaktstörungen können über den stabilisierenden Bezug zum Therapeuten innerhalb des therapeutischen Prozessen anders erlebt, bestenfalls überwunden werden.  Auf diese Weise werden die Selbstheilungskräfte der Kinder / Jugendlichen freigelegt und neue Einsichten, Erfahrungen und Verhaltensmöglichkeiten im „Hier und Jetzt“ erschlossen. Die Gestalttherapie geht davon aus, dass die Selbstheilungskräfte im Kind von Natur aus schon angelegt sind. Die Aufgabe des Therapeuten liegt darin, dem Kind den Zugang zu seinen Fähigkeiten zu ermöglichen. Durch verschiedene Übungen und methodische Grundhaltungen soll die Selbstregulation gefördert werden. Im Mittelpunkt der gestalttherapeutischen Methode steht die Entwicklung und Verfeinerung des Bewusstwerdens aller gerade vorhandenen und zugänglichen Gefühle, Empfindungen und Verhaltensweisen des Kindes/Jugendlichen.

Ziele:

Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen über das Medium Spiel und das Angebot verschiedener Materialien einen Zugang zu ihren Gefühlen und Bedürfnissen zu ermöglichen. Ebenso sollen die Ressourcen der jungen Menschen gefördert und Entwicklungsrückstände aufgeholt werden.

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Inhalte/Methoden:

Gestaltarbeit
Psychomotorik
Basale Körperarbeit
Heilpädagogisches Spiel

Strukturdaten:

Die Therapien finden einmal wöchentlich an Nachmittag statt. Dauer: eine Stunde. Es stehen 9 Plätze zu Verfügung.

Qualifikation der Mitarbeiterin

Carmen Lauser
Ausbildung zur Klinischen Gestalttherapeutin im Institut für Integrative Gestalttherapie in Würzburg (IGW), zahlreiche Weiter- und Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Psychotherapie und Traumatherapie.
Erfahrungsraum im therapeutischen Feld