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Spendenprojekt - Lernen braucht (T)Räume

Geschichtsträchtiger „Alter Sperlingshof“ (Bj. 1737) soll wieder in Funktion

Schule am Sperlingshof benötigt dringend Platz

Sperlingshof, Schutzort für Kinder- und Jugendliche ist zwingend auf Spenden angewiesen! Es geht um eine gut siebenstellige Summe, die für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen aufzubringen ist.

Albert Sperl, Amtskeller (Beamter) des Klosters Frauenalb, holte sich vor ca. 285 Jahren von der Äbtissin Getrud von Ichtersheim die Genehmigung an der Landstraße zwischen Wilferdingen und Pforzheim einen landwirtschaftlichen Bau zu errichten, um von dort aus seine 40 Morgen Land bewirtschaften zu können. So wurde im Jahr 1737 der „Sperlhof“ errichtet.  In der Zeit zwischen 1737 und 1921 hat sich im und um den „Sperlhof“ so manches abgespielt, wovon das Gebäude erzählen könnte (Vorspannstation für Fuhrwerke auf der Landstraße nach Pforzheim, Sitz einer Falschmünzerei, Unterschlupf für „liederliches Gesindel“ – Bezeichnung für die Gegend im Volksmund = Sieh-Dich-Für, etc.) Vor 100 Jahren gründete die Evangelisch-Lutherische Freikirche die „Kinderfreundgesellschaft“, die wiederum den „Sperlhof“ umbauen und von 1922 an als Waisenhaus nutzen konnte.

Heute leben keine Waisenkinder mehr bei uns und die Einrichtung hat sich vom Waisenheim weiter zum Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrum entwickelt. Die ca. 60 Kinder und Jugendliche, die im Rahmen unserer Arbeit betreut werden, haben i.d.R. traumatisierende Erfahrungen hinter sich und finden im Sperlingshof einen Schutzraum. Hier kommen sie zur Ruhe und erhalten Hilfestellung bei der Orientierung in ihrer Biografie. Mit den drei Säulen, Wohngruppe-Schule-Therapie, wollen wir ihnen Schritte in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Bei der Aufnahmeanfrage im Sperlingshof wird seitens des Jugendamtes und der Eltern zu 80 % nicht nur ein Heim- sondern auch ein Schulplatz gesucht. Die Not der Kinder und Jugendlichen zeigt sich oft über Verhaltensweisen, die eine Beschulung in einer Regelschule erschweren bzw. scheitern lassen. Der Sperlingshof hat Schulbetrieb schon seit 2001 (ausgelagerte Klassen der Hohbergschule Bretten) und ist seit 2016 Träger eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung , der Schule am Sperlingshof. Augenblicklich können wir knapp 30 Kinder und Jugendliche bei uns beschulen, haben jedoch einen Bedarf von ca. 40 Plätzen. Hinzu kommt, dass es der Sperlingshofschule an geeigneten Fachräumen fehlt, die dringend benötigt werden.

(Bisher gemischt genutztes Gebäude, Schule und Verwaltung)

Hier kommt nun der „Alte Sperlingshof“, der massiv sanierungsbedürftig ist, ins Spiel. Er wird seit Jahren fast nur noch als Unterstellmöglichkeit genutzt. Es ist unser Ziel, dieses schöne und geschichtsträchtige Gebäude perspektivisch wieder in Funktion zu bringen. Es ist geplant, dass die Verwaltung aus dem bisher mischgenutzten Gebäude (Verwaltung und Schule) aus und in den dann sanierten Alten Sperlingshof umzieht, so dass aus dem „Mischgebäude“ ein reines Schulhaus entstehen soll. Zusätzlich sollen im Rahmen der Umbaumaßnahmen auch Fachräume für die Schule entstehen. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten werden in die Millionen gehen und stellen den Trägerverein und die Einrichtung vor sehr große Herausforderungen. Aber es ist Zeit, diese nun anzugehen!

(aktuelle Ansicht)

(Planungsentwurf des Architekten Stand Sept. 2021)

Bitte helfen Sie uns zum einen, den Erhalt des geschichtsträchtigen Gebäudes zu sichern und zum anderen, Platz für unsere Schule zu schaffen.


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